Krauts & Rüben

"Krauts und Rüben – der letzte linke Kleingärtner". Die ERNA-Kolumne in der Jungle-World [Opens internal link in current windowmehr]

Agrarplakat

Das Plakat im Format DIN-A1 kann bei uns Opens window for sending emailper E-Mail kostenlos bestellt werden.

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ERNA-Flyer

Flugschrift

Gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter veröffentlichte Flugschrift. (PDF, 1,6 MByte).

Eine Kampagne der

Partner




Nahrung-Genuss-Gaststätten, Region Saarland
 

FachreferentInnen zu "Agrar" und "Ernährung"

Wir freuen uns, wenn Sie uns zu Vorträgen, Reden, Workshops oder Podiumsdiskussionen einladen.Im Rahmen unseres Vernetzungsprojektes "ERNA goes fair - Für eine faire Landwirtschaft weltweit" bieten wir verschiedene Vorträge an. Für weitere Themen gilt: Einfach im Einzelfall nachfragen. Hier geht es zu den Vorträgen

„Deutsche Kühe weiden in Paraguay und scheißen auf die Bauern im Senegal“

10 Ideen für eine faire Landwirtschaft weltweit

Wie das? Paraguay ist der viertgrößte Sojaexporteur weltweit. Folgen: Landenteignungen, mit Schusswaffen von ihrem Land vertriebene Bauern, riesige Monokulturen und der großflächige Einsatz des Unkrautvernichters Roundup von Monsanto. Das billige Soja landet im Futtertrog deutscher Milchkühe und hilft den Bauern hier, gerade so über die Runden zu kommen. Die in der EU „billig“ produzierte Milch wird als Milchpulver und Kondensmilch u.a. in den Senegal exportiert. Die Bauern dort können damit nicht konkurrieren und geben ihre Höfe auf. Bauern sind in Paraguay, Deutschland und im Senegal die Letzten, die die Hunde bzw. der Neoliberalismus beißen. Dagegen entsteht Widerstand. Wir stellen anhand unseres Agrarplakates 10 Ideen für eine Faire Landwirtschaft weltweit vor.

Der Vortrag entstand im Rahmen unseres Vernetzungsprojektes "ERNA goes fair – Für eine Faire Landwirtschaft weltweit."

Opens external link in new windowHier geht es zu dem Agrarplakat der Aktion 3. Welt Saar sowie Opens external link in new windowzum Bestellformular

Hunger und Überfluss – Was läuft schief?

Fast eine Milliarde Menschen hungern weltweit. Mit den in Europa und Nordamerika weggeworfenen Lebensmitteln könnten diese Menschen dreimal satt werden. Was läuft schief? Woher kommt unser tägliches Brot? Unsere Milch, unser Fleisch, Gemüse und Obst? Und vor allem: Wer produziert dies wie? Und wie hätten wir es den gerne?  In Paraguay werden Bauern enteignet, um riesige Flächen mit Soja zum Export als Futtermittel für deutsche Kühe anzubauen. Hier schütten die Milchbauern ihre Milch aus Verzweiflung auf die Straße, weil sie vom Milchpreis nicht mehr leben können. Die Hochwaldmolkerei exportiert überschüssige Milch als Kondensmilch nach Westafrika. Dies zerstört die Lebensgrundlage der Bauern dort. Dagegen regt sich immer mehr Widerstand weltweit. Die Lösung liegt in der Durchsetzung einer bäuerlichen statt einer industriellen Landwirtschaft. Und Bauern und Bäuerinnen müssen weltweit Zugang zu Land und Saatgut haben sowie an der Verarbeitung und Wertschöpfung ihres (!) Produktes beteiligt sein.

Ein Vortrag im Rahmen unserer Kampagne ERNA goes fair.

Opens external link in new windowHier geht es zu Videoaufnahmen des Vortrages, gehalten am 12.6.2012 in Trier

"Wem gehört das Saatgut & warum hungern Menschen trotz Überfluss?"

„In den letzten Jahren ist der Versuch der Industrie zu beobachten, eine stetige Erweiterung der Rechte auf Saat- und Pflanzgut zu erreichen. Es geht um die Steuerung der Ernährung vom Acker bis zum Tellerrand, wie es einmal ein Konzern-Vertreter formuliert hat.“ (Dr. Matthias Miersch, MdB, Rechtsanwalt)

Mit Saatgut lassen sich lukrative Geschäfte machen. Vorausgesetzt, wenige haben Zugriff darauf. Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit wehren sich seit Jahren tausende Bauern und Bäuerinnen in Deutschland gegen die Nachbaugebühren. Sie sollen jedes Jahr aufs Neue Gebühren zahlen, wenn sie von der Kartoffel- oder Getreideernte Saatgut zurück behalten zur Aussaat im nächsten Jahr. Dieser Nachbau war bis vor kurzem ein jahrhundertealtes Bauernprivileg. Weltweit. Wir finden, der Streit um Saatgut, der auch Bauern in der 3. Welt existentiell trifft, hat eine breite Öffentlichkeit verdient, die aufmerksam nach den Interessen der Akteure fragt. Immerhin geht es um die Grundlage unserer Ernährung.

Die Aktion 3.Welt Saar ist im Saarland ansässig und arbeitet bundesweit. Im Rahmen ihres Vernetzungsprojektes „ERNA goes fair“ vernetzt sie Bauern, Gewerkschafter, Naturschützer und 3.Welt Engagierte. Gemeinsam mit Misereor, Brot für die Welt, Bauern- und Umweltorganisationen ist sie im Trägerkreis des Bündnisses von "Meine Landwirtschaft - unsere Wahl“ (Berlin) tätig, das jedes Jahr zum Auftakt der Grünen Woche Berlin rund 20.000 Menschen für eine bäuerliche Landwirtschaft auf die Straße bringt.

Opens internal link in current windowHier geht es zur Flugschrift zum Thema Saatgut und Nachbaugebühren.

Agrotreibstoffe - E10 weder öko, noch fair

Warum Energie dezentral produziert werden soll.

Agrotreibstoffe wie Palmöl oder Soja sollen das Energieproblem lösen und langfristig Erdöl ersetzen. Sie sind weder sonderlich ökologisch, noch CO² neutral noch besonders fair. Brandrodung von Regenwäldern, Landraub und Vertreibung, pesztizidreiche Monokulturen sind da nur einige der verheerenden Folgen. Immer mehr werden auch Ländereien im Süden durch multinationale Konzerne aufgekauft, um den Energiehunger des Nordens zu stillen. 

Opens internal link in current windowHier geht es zur Flugschrift zum gleichen Thema.

Die Aktion 3. Welt Saar arbeitet
mit im Trägerkreis von "Meine
Landwirtschaft - unsere Wahl."

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Postbank Saarbrücken,
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