Flugschrift

Gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter veröffentlichte Flugschrift. (PDF, 1,6 MByte).

Eine Kampagne der

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Nahrung-Genuss-Gaststätten, Region Saarland
 

Positionen

Flugschrift "Milch billiger als Wasser"

Faire Preise für Bauern. Welche Landwirtschaft wollen wir?

Die vierseitige Flugschrift wurde vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter und der Aktion 3.Welt Saar gemeinsam veröffentlicht. Sie erschien am 19. Januar 2013 zur Grünen Woche in Berlin und zur Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt“. Die Publikation beschreibt die Auswirkungen der aktuellen Agrarpolitik, die Bauern hier wie in der sogenannten 3.Welt zu reinen Rohstofflieferanten macht. Deutsche Kühe fressen billiges Soja aus Paraguay, wo Bauern gewaltsam enteignet werden und die Landwirtschaft auf Sojaanbau („Grüner Tod“) zugerichtet worden ist. Die überschüssige Milch wird als Milchpulver nach Westafrika verkauft und zwingt dort Bauern zur Aufgabe ihrer Höfe. Bauern sind hier wie dort das letzte Glied in der Kette. Deshalb liegt die Alternative in der Bündelung von Milch in Bauernhand, so dass bessere Verträge mit Molkereien ausgehandelt werden können. Eine flexible Mengensteuerung, um Überproduktion zu vermeiden, ist erreichbar mit einer Monitoringstelle, die sich am kanadischen Beispiel orientiert. Dort sitzen Bauern, Handel, Milchindustrie, Staat und Verbraucher zusammen und passen die Produktion flexibel der Nachfrage an. Politisches Ziel ist es, dass Bauern faire Preise für ihre hochwertigen Produkte erhalten und damit nicht gezwungen sind, immer größer zu werden.

Flugschrift "Milch billiger als Wasser" (PDF - 1,6 MByte)

Flugschrift "Agrotreibstoffe - E10 weder öko, noch fair" (2. Aufl.)

Warum Energie dezentral produziert werden soll.

Agrotreibstoffe wie Palmöl oder Soja sollen das Energieproblem lösen und langfristig Erdöl ersetzen. Sie sind weder sonderlich ökologisch, noch CO² neutral noch besonders fair. Brandrodung von Regenwäldern, Landraub und Vertreibung, pesztizidreiche Monokulturen sind da nur einige der verheerenden Folgen. Immer mehr werden auch Ländereien im Süden durch multinationale Konzerne aufgekauft, um den Energiehunger des Nordens zu stillen.

Flugschrift Agrotreibstoffe, 2., überarbeitete Auflage, Mai 2012
(PDF, 360 KByte)

Flugschrift "Streit um Saatgut"

Privateigentum oder Gemeineigentum?
Warum gibt es Streit um die Kartoffel Linda und die Nachbaugebühren?

Sie begegnen in der Fußgängerzone einem waschechten Indianer. Während Sie gemütlich in einem Eiscafé sitzen, Ihre Einkäufe vom Wochenmarkt neben sich gestellt haben und entspannen, tippt er Sie an. Sie schauen auf. Er hält Ihnen einen Ausweis unter die Nase und verlangt von Ihnen 5 € für Ihr Büschel Pfefferminz- und Kamillenblätter. Auf diese Pflanzen hätte seit letztem Jahr der Indianische Rat der USA ein Patent beim Patentamt in Brasilien angemeldet. Die Nutzung dieser Pflanzen ist demnach gebührenpflichtig.

Ganz schön dreist geworden, diese Nachfahren Winnetous. Kommen hierher und katalogisieren unsere Pflanzen und verkaufen das Ganze womöglich wieder als
Indianermedizin an uns zu überteuerten Preisen. Das haben wir von unserem Respekt. Dabei haben wir Winnetou und seine Brüder und Schwestern jahrzehntelang als edle Wilde in zahlreichen Indianer filmen und Büchern geehrt und damit „unsere“ Zivilisationsmüdigkeit fachgerecht entsorgt. Und jetzt werden sie frech und machen Ansprüche geltend.

Klingt irgendwie nach Science-Fiction. Ist aber real.

Flugschrift Streit um Saatgut laden (PDF, 900 KByte).

Faire Arbeit – faire Löhne – faire Milchpreise

Gemeinsame Erklärung des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (Landesverband Saarland) und der Aktion 3.Welt Saar zum 1. Mai 2010. 

Irgendwie verrückt. Obwohl genügend Nahrungsmittel weltweit produziert werden, werden nicht alle Menschen satt. Das Paradies, in dem für alle Menschen auf der Welt Milch und Honig fließen, wäre machbar. Und dann gehen Bauern in Deutschland hin und gie- ßen Millionen Liter Milch auf ihre Felder. Spinnen die? Nein, sie spinnen nicht, sie handeln aus Verzweiflung über einen katastrophal niedrigen Milchpreis, der unter den Produktionskosten liegt. Dahinter steht eine Milchpolitik der EU und der BRD, die eine gezielte Überproduktion von rund 5% fördert, um den Milchpreis niedrig zu halten. Die Kosten tragen Bauern und Bäuerinnen hier UND in der sogenannten 3. Welt: Dorthin wird ein Teil der überschüssigen Milch als Milchpulver mit EU-Subventionen billig verkauft. Dies zerstört einheimische Märkte. Dagegen regt sich Widerstand zum Beispiel vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (AbL) und der Aktion 3.Welt Saar. Der Deutsche Bauernverband (DBV) unterstützt dagegen die aktuelle Landwirtschaftspolitik.

Die Erklärung als PDF-Datei (100 KByte).

Radio-Interview zum Welternährungstag (16.10.2011)

Hunger hat nichts mit fehlenden Lebensmitteln zu tun: Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober hat Gertrud Selzer vom Vorstand der Aktion 3. Welt Saar dem Saarländischen Rundfunk ein Interview gegeben.

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"Hat eine bäuerliche Landwirtschaft Perspektiven?" am 19.06.2011

Bundesverband deutscher Milchviehhalter, saarländisches Umweltministerium und Aktion 3. Welt Saar laden ein zu Gesprächen auf dem Bauernhof.

Welche Landwirtschaft wollen Sie, eine bäuerliche oder industrielle? Sollen die Bauern und Bäuerinnen mit oder ohne Gentechnik produzieren? Welche Ressourcen stehen uns für die landwirtschaftliche Produktion zur Verfügung und wie verantwortungsvoll gehen wir zukünftig damit um? Diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Deshalb laden wir ein zu einem agrarpolitischen Dialog:

"Globale Landwirtschaft - Wo stehen unsere Betriebe heute?"
Sonntag, 19. Juni 2011, 11:00 - 16:00h
Milchviehbetrieb der Familie Frank Weber,
Waldhof 2, 66557 Illingen-Hirzweiler

Weitere Informationen zur Veranstaltung im PDF.

Hunger in Paraguay, volle Futtertröge in Europa

Esther Leiva, Landessprecherin von OLT (Organisación Lucha por la Tierra) berichtet am 7.6. in Saarbrücken und am 8.6. in Trier.

Im Mai - Juni ist die Bauernaktivistin und landesweite Sprecherin der OLT (Organisación Lucha por la Terra) aus Paraguay, ESTHER LEIVA, auf Rundreise in der Bundesrepublik Deutschland. Sie wird begleitet von der Journalistin Steffi Holz aus Köln. Die Rundreise wird veranstaltet von FIAN-Deutschland e.V..

Für die Region Rheinland-Pfalz und das Saarland organisiert die Aktion 3.Welt Saar Besuchstermine auf Milchviehbetrieben, die den Eiweißbedarf ihrer Kühe mal mit mal ohne Sojaimporte decken. Hinzu kommen Termine mit ParteivertreterInnen auf Landesebene. Zwei öffentliche Veranstaltungen runden die Besuchsreise ab: 7.6. Saarbrücken, 8.6.Trier.

Rede Aktion 3. Welt Saar - Demo 23.03.2011, Mainz

Milchbauern demonstrieren in Mainz.

Redebeitrag von Roland Röder, Geschäftsführer der Aktion 3.Welt Saar, Kundgebung "Wir haben die Wahl"

Veranstalterin: "Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter - Landesverband Rheinland-Pfalz"
Ort: Mainz, Landtag,
Mittwoch, 23. März 2011

Den gesamte Redetext laden als PDF-Datei (60 KByte).

Unsere Landwirtschaft von morgen - Diskussionsrunde, 13.02.2011

Gemeinsam mit dem Bundesverband der Milchviehalter, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Rheinland-Pfalz lädt die Aktion 3.Welt Saar ein zu: Unsere Landwirtschaft von morgen.

Einladung an alle Landwirte, Konsumenten und Interessierte

Unsere Landwirtschaft von morgen
Am Samstag, den 19.02.2011 um 13:30h
Hotel Eifelbräu 54634 Bitburg Römermauer 36

Dioxin, Nitrofen und Agro- Gentechnik, Futtermittel- und Nahrungsmittelskandale machen die Runde. Landwirte und Konsumenten fragen:  Muss das sein? Gesunde Nahrung: Wie?

Referenten:

Josef Feilmeier, gelernter Landwirtschaftsmeister und Bankkaufmann, Hersteller für gentechnikfreies Mischfutter, Mitarbeit im internationalen Expertenteam für Futtermittel und Markt (www.feilmeier-mischfutter.de)

Benedikt Härlin, Journalist, Mitbegründer des gen-ethischen Netzwerkes. Seit 2002 arbeitet er für die Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Er ist Initiator der Initiative „Rettet unser Saatgut“, und beteiligt beim „Weltagrarbericht“.

Moderation:  Dr. Andrea Beste

Einladung als PDF-Datei.

Die Aktion 3. Welt Saar arbeitet
mit im Trägerkreis von "Meine
Landwirtschaft - unsere Wahl."

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Spendenkonto 1510663
Postbank Saarbrücken,
BLZ 59010066

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